Entrepreneurship-Ansatz nach Prof. Dr. Jochen Röpke wird im Labor für Entrepreneurship vorgestellt

Am Donnerstag, dem 16. November war Dr. Cord Siemon im Labor für Entrepreneurship. Dr. Siemon ist Mitarbeiter im Marburger Förderzentrum für Existenzgründer aus der Universität (MAFEX) und promovierte bei Prof. Dr. Jochen Röpke , der leider kurzfristig sein Kommen absagen musste. Das Thema des Abends „’Ein Unternehmer baut seine eigene Welt‘ statt ‚Die Zähmung des Unternehmers zum Schumpeter’schen Wirt, zum Routineunternehmer'“ lehnt sich an das 2002 von Prof. Röpke erschienene Buch „Der lernende Unternehmer. Zur Evolution und Konstruktion unternehmerischer Kompetenz“ an.

     
  • 00:03 Begrüßung/ Vorstellen des Buches von Prof. Dr. Jochen Röpke: „Der lernende Unternehmer – zur Evolution und Konstruktion unternehmerischer Kompetenz.“
  • 01:00 „Wie ist es mit dem Unternehmertum“? (Zitat aus Röpke: Der lernende Unternehmer – zur Evolution und Konstruktion unternehmerischer Kompetenz.“, Books on Demand, 2002) – Erklärung des Ansatzes von Prof. Röpke
  • 07:00 Autopoetik
  • 08:50 Schumpeter und Röpke
  • 13:28 Evolutorische Rolle des Unternehmers
  • 19:00 Ansatz des Mafex
  • 22:00 Visionskompetenz
  • 24:38 Humboldt
  • 27:16 Persönlichkeitsentwicklung / John Miner Test
  • 29:07 Banken, Business Angels und Venture Capital
  • 34:09 Venture Capital
  • 36:38 Lao-Tse
  • 44:20 Persönlichkeitsentwicklung und Markt (Der schwache Yogi)
  • 49:09 Der geeignete Unternehmer
  • 52:25 Stabile Erfolgsfaktoren
  • 56:34 Schulabgänger und Befähigung zum Unternehmer

Evolutorisches Management

Wir glauben mit Problemen fertig zu werden, wenn man sie dort bekämpft, wo sie auftreten. In einem komplexen System führt jedoch gerade die Beseitigung eines Problems meist dazu, dass man damit gleich wieder neue Probleme schafft. Die Welt wird immer durch unerwartete Ereignisse, Diskontinuität und Turbulenz geprägt sein. Friedrich von Hayek stelle fest, dass „wir in der Tat auf vielen Gebieten genug gelernt haben, um zu wissen, dass wir nicht all das wissen können, was wir zu einer vollständigen Erklärung der Phänomene wissen müssen“. Demzufolge geht das evolutionäre Management von gänzlich anderen Grundvorstellungen als das technokratische Management aus.

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