Die richtige Arbeitsatmosphäre für StartUps und Revolutionäre…

Innovation hat etwas mit Kreativität zu tun und Kreativität hängt m.E. sehr stark von der Persönlichkeit eines jeden Einzelnen ab und dies spiegelt auch die Unternehmer-Mentalität wider – also ob man eher ein Routine-Unternehmer oder Innovativer (revolutionärer) Unternehmer-Typ ist. Selbstverständlich ist auch das Arbeitsumfeld (Umgebung, Atmosphäre usw.) extrem wichtig!

Ich bin davon überzeugt, dass man schon recht leicht sehen kann, ob man es mit einem innovativen Unternehmen/Unternehmertypen  oder eher mit Routine und Management zu tun hat. Schaut Euch bspw. mal die Schreibtische von Kollegen oder den eigenen an… Seht ihr dort eher den Berater/Banker/“Manager“ oder den Querdenker? Mag es Euer Chef eher „ordentlich“ (wer definiert das eigentlich? Hat jemand bspw. schon mal eine unförmige Wolke gesehen? Es gibt sicher Menschen, die auch diese gerne „begradigen“ und „in Ordnung“ bringen würden, da ja hier die Natur aus deren Sicht „schlampig“ war…) oder mag er es eher lockerer (nicht wider der Natur strukturiert)? usw.

Bei Guy Kawasaki’s „Rules for revolutionaries“ habe ich was schönes dazu gefunden:

Ordnung2008.jpg

A lousy building with lousy furniture are necessary because suffering is good for revolutionaries. It builds cohensiveness; it creates a sense of urgency.
If you are ever recruited by a team that claims to be revolutionary and see beautiful, matched Herman Miller furniture, run, do not walk, from the interview. On the other hand, if you see a lousy building, lousy furniture, but fantastically creative workspaces, then sign up immediately…

Casual and unregimented atmosphere

If a team has a strong, revolutionary leader, people, and physical settings, it’s very unlikely that the atmosphere would be formal and regimented.
A team of revolutionaries thrives in a casual and unregimented structure where people communicate openly, and the mission overshadows bureaucratic considerations and corporate hierarchy.

Ein Gedanke zu “Die richtige Arbeitsatmosphäre für StartUps und Revolutionäre…

  1. Spannend!

    Ich habe schon in vielen Büros gearbeitet. Das produktivste, kreativste und schönste ist und bleibt mein Home-Office. Das könnte zwar nicht jeder und es kommt darauf an, wie man so gestrickt ist (manche würden sich zu sehr zu Hause ablenken lassen).

    Jedenfalls gibt es in den USA ja schon etliche Experimente, dass die Mitarbeiter frei entscheiden können wo und wann sie arbeiten (dank modernen Kommunikationsmitteln fast kein Problem mehr). Ich halte das für sehr vernünftig, denn es hat sich gezeigt, dass die Eigenverantwortung letztendlich mehr Produktivität hervorgebracht hat als das Abhocken in den Großraumbüros. Gefahr: Keine Trennung von Job und Freizeit. Allerdings sehe ich das weniger problematisch, weil ich Job und Privat kaum trennen möchte, denn am besten arbeite ich interdisziplinär, sprich oft kommen auch Ideen in anderem Kontext. Wer seinen Job als Qual sieht, wird sich damit auch nicht anfreunden können.

    Neben Umgebung ist es sicherlich auch noch interessant auf den chronologischen Rahmen zu schauen. Also wie flexibel darf die Arbeitszeit sein? Ich arbeite beispielsweise sehr gerne auch mal in der Nacht. Ist was ganz anderes, weil man Ruhe hat vom Tagesgeschäft.

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