Die Konfuzius-Konfusion

Handelsblatt Nr. 210 vom 31.10.06 Seite 11

Die Konfuzius-Konfusion

Helmut Schmidt behauptet in seinem neuen Buch, China würden alle Voraussetzungen für eine Demokratie fehlen – Ein exemplarisches Fehlurteil

Helmut Schmidt hat über die Jahre hinweg viele kluge Bücher und unzählige scharfsinnige Artikel für die “Zeit” geschrieben. Sein neues Buch “Nachbar China”, entstanden im Gespräch mit dem “Wirtschaftswoche”-Korrespondenten Frank Sieren, gehört nicht dazu. Im Gegenteil: Der Altbundeskanzler produziert auf 314 Seiten eine ärgerliche Mischung aus Vor- und Fehlurteilen, aus Verkürzungen und Verzerrungen, um seine zentrale These zu begründen. Sie lautet: In China würden alle Voraussetzungen für eine Demokratie fehlen, in der chinesischen Geschichte habe es keine demokratischen Traditionen gegeben, der Konfuzianismus mit seinem hierarchischen Staatsverständnis dominiere bis heute den gesamten chinesischen Kulturraum.
Helmut Schmidts Worte wiegen schwer: In seinen Jahren als Bundeskanzler und danach besuchte er das Reich der Mitte gut ein Dutzend Mal. Schmidt gehört damit zu den besten China-Kennern unter den deutschen Politikern. Mao Zedong, Deng Xiaoping, Hu Yaobang, Zhao Ziyang, Jiang Zemin – so gut wie alle wichtigen chinesischen Staats- und Parteiführer hat Schmidt seit der Mitte der 70er-Jahre persönlich gesprochen. Ihr Bild bleibt in dem Buch jedoch merkwürdig blass. Schmidt beschreibt seine Gesprächspartner nicht wirklich, sondern er schiebt sie mit schneller Handbewegung in die gleiche Schublade. Schmidt über Mao: “ein Mann, den man nicht vergisst”, Schmidt über Deng: “Ich mochte den Kerl”, Schmidt über Hu: “ein kluger Kerl”, Schmidt über Zhao: “ein genialer Kerl”. Sein eigentliches Thema ist ein ganz anderes, wie man schon im Vorwort lesen kann: Es sei nichts als “leichtfertige moralische und politische Besserwisserei”, wenn der Westen demokratische und rechtsstaatliche Reformen in China fordere.

Aber stammen die Forderungen nach Demokratie in China wirklich nur von außen (oder einer winzigen vom Westen aufgewiegelten Schar von Dissidenten)? Gab es in der ganzen chinesischen Geistesgeschichte tatsächlich keine demokratischen Traditionen?

Schmidt behauptet wie viele andere Autoren von deutschen China-Büchern in den letzten Jahren, der Konfuzianismus habe das Reich der Mitte als Staatslehre seit über 2 000 Jahren kontinuierlich geprägt. In Wahrheit rangen in der chinesischen Oberschicht über Jahrhunderte jedoch sehr verschiedene geistige Strömungen miteinander – in erster Linie Konfuzianismus, Buddhismus und Taoismus. Schon aus der Tang-Zeit (618 – 907) finden sich Kommentare des Kaisers Xuanzong zu allen drei Lehren, die seine Beamten im ganzen Reich eifrig studierten. Über Jahrhunderte bemühten sich die Literaten und kaiserlichen Beamten darum, die Gedanken aus allen drei Philosophien miteinander zu verbinden. Die chinesische Geistesgeschichte lässt sich also nicht auf den Konfuzianismus allein reduzieren, auch wenn er eine sehr wichtige Rolle in ihr spielte.

Hinzu kommt: In der Sittenlehre des Konfuzius selbst fanden sich, anders als viele heute immer wieder behaupten, durchaus auch vor-demokratische Ideen, wie etwa die Verpflichtung des Herrschers zum Gespräch mit den Gelehrten oder zum Verzicht auf willkürliche Gewalt gegen das Volk.

Erst recht gilt das für den Taoismus: Laotse und die frühen Taoisten betonten in ihrer (nur schwer fassbaren und noch schwerer übersetzbaren) Philosophie Werte wie Weltabgeschiedenheit, Skepsis, Individualität, Tugend und Spontaneität, ja sogar ein Grundmisstrauen gegen jegliche staatliche Gewalt. Durch die Taoisten kam ein freiheitliches, ja libertäres und manchmal sogar anarchistisches Element in das chinesische Denken.

Aus dem Buddhismus gingen in die chinesische Geistesgeschichte individualistische Vorstellungen wie Eigenverantwortung oder Selbstgenügsamkeit des Menschen ein, die ein starkes Gegengewicht zu den konfuzianischen Werten der Pietät in der Familie bildeten. Über Jahrhunderte vermischten sich die drei Philosophien und verwischten sich die Scheidelinien zwischen ihnen. Im Westen wird die reiche chinesische Geistesgeschichte außerhalb sinologischer Fachkreise bis heute jedoch fast vollständig ignoriert und durch ein übersimplifiziertes Bild des Konfuzianismus ersetzt.

Dabei ist das, was wir in der heutigen Debatte “Konfuzianismus” nennen, allerhöchstens die vierte oder fünfte Ableitung des ursprünglichen philosophischen Werkes. Es geht nicht um die ursprüngliche Idee des Meisters Kong (im Westen Konfuzius genannt), sondern um Neo-Neo-Neo-Konfuzianismus. Wechselnde Dynastien und Herrschaftssysteme (bis hin zur heutigen Kommunistischen Partei Chinas) haben sich über die Jahrhunderte konfuzianischer Gedanken bemächtigt und sie in ihrem Sinn verarbeitet und für ihre Zwecke verdreht.

Erst während der Song-Zeit entstand im 11. Jahrhundert eine hierarchische Staatsordnung mit einem vollständigen System von Beamtenprüfungen und Regeln für die Regierung, die sich auf Konfuzius berief. Diese Ordnung entstand ausgerechnet in der Auseinandersetzung mit Buddhismus und Taoismus, hinter denen der Konfuzianismus zur damaligen Zeit fast völlig verschwunden war. In der Wissenschaft bezeichnet man diese frühe Epoche daher zu Recht bereits als “Neo-Konfuzianismus”, weil die damalige Staatsphilosophie viele Elemente des ursprünglichen Werks beiseite schob.

Dieser Vorgang wiederholte sich in der Geschichte mehrmals. Heute sprechen die Sinologen vom “neuen Konfuzianismus”, wenn sie über die Versuche im 20. und 21. Jahrhundert sprechen, aus einer Philosophie eine Legitimationsideologie für nationalistische und/oder postkommunistische Systeme zu konstruieren. Wer an die simple “Kontinuität” eines übergeschichtlichen Konfuzianismus in China glaubt wie Helmut Schmidt, blendet die Verkehrungen und Brechungen der chinesischen Geistesgeschichte völlig aus. Leider sitzt diese Konfuzius-Konfusion fest in den Köpfen vieler Autoren, die über das heutige China schreiben, ohne sich wirklich tiefer gehend mit dessen Geschichte zu beschäftigen.

In Wahrheit ziehen sich auch durch die ganze chinesische Geschichte viele demokratische und freiheitliche Ideen. Während der so genannten chinesischen Renaissance vom 11. bis 13. Jahrhundert wandte sich Wang Anshi beispielsweise mit seinen Schriften gegen den Despotismus, forderte bindende Gesetze für alle und die Abschaffung der Ausbeutung der Bauern. Das 17. Jahrhundert war für China eine besondere Zeit der geistigen Offenheit, des Nonkonformismus und der Wissbegier: Gelehrte gründeten eine “Erneuerungsgesellschaft” und kritisierten den Absolutismus der Kaiser. Huang Zhongxi forderte damals in einem Buch, der Fürst und seine Minister müssten in jeder sittlichen Regierungsordnung dem Volk dienen und nicht umgekehrt.

Das 18. Jahrhundert erlebte buddhistische Freidenker, die sich mit provokanten Worten gegen die hierarchische Gewalt im Land wandten. Denker wie Wang Zhong wagten es, wie Zeitgenossen berichteten, “Konfuzius zu entthronen”. Einer der bedeutendsten Gelehrten der chinesischen Geschichte, Dai Zhen (1723 – 1777), kritisierte die konformistische Moral der Konfuzianer. Helmut Schmidts Behauptung, “das Individuum und seine persönliche Freiheit” hätten in China niemals eine Rolle gespielt, ist schlicht falsch.

Der französische Sinologe Jacques Gernet schreibt in seinem Standardwerk “Die chinesische Welt”, Chinas Geistesleben sei immer komplexer geworden, je mehr es sich dem 20. Jahrhundert näherte. Im 19. Jahrhundert sah der große chinesische Reformer und Staatsmann Kang Youwei (1858 – 1927) in dem “wahren Konfuzius einen demokratischen Reformer”, wie Gernet schreibt. Seine berühmten 100-Tage-Reformen waren der erste Versuch, für das Reich der Mitte einen demokratischen Modernisierungsweg zu öffnen.

Interessanterweise schöpfte Kang seine Ideen jedoch nicht aus westlichen Quellen, die ihm weitestgehend unbekannt waren, sondern aus rein chinesischer Tradition. Demokratie ist also keineswegs eine abendländische Erfindung, die nur von außen nach China eindrang.

Erst ab 1875 verstärkte sich in China die Auseinandersetzung mit westlichen Ideen. Die Zeit nach der Jahrhundertwende bis in die späten 20er- Jahre des 20. Jahrhunderts brachte China eine Periode reger geistiger Auseinandersetzung über einen chinesischen Weg in die wirtschaftliche Moderne und in die Demokratie. “Minzhu” (das chinesische Wort für Demokratie, wörtlich: Volk-als-Herrscher) beherrschte den intellektuellen Diskurs der damaligen Zeit. Der große chinesische Demokrat Liang Qichao übersetzte westliche Staatsphilosophen wie Locke und Rousseau ins Chinesische und forderte schon 1895 eine demokratische Beteiligung des Volkes an der Regierung.

Sun Yat-sen (1866 – 1925), der erste Präsident der chinesischen Republik nach dem Sturz der Qing-Dynastie, orientierte sich ab 1911 stark am Vorbild Abraham Lincolns. Suns berühmte drei Volksprinzipien lauteten: China müsse “vom Volk, durch eine Regierung des Volkes und für das Volk” regiert werden. In der so genannten 4.-Mai-Bewegung demonstrierten chinesische Studenten und Intellektuelle 1919 erstmals massenhaft gegen die eigenen Militärmachthaber und ausländische Mächte für Demokratie und Freiheit.

Bei Helmut Schmidt kommt das alles nicht vor. Für ihn existiert nur eine Traditionslinie, die schnurstracks vom “System der Mandarine” zur “kommunistischen Herrschaft” führt. Das wiederholte Aufbegehren chinesischer Intellektueller seit 1949 gilt ihm als reine Randnotiz. Bürgerrechtler wie Wei Jingsheng, der schon 1979 eine demokratische Modernisierung forderte, erklärt er zu realitätsfernen Idealisten. Die Bewegung vom Platz des himmlischen Friedens 1989 hält er für überschätzt und letztlich gefährlich. Die Ein-Parteien-Herrschaft in China sei “zweckmäßiger” als die Herrschaftssysteme in Ländern wie Saudi-Arabien oder Syrien (Welch ein Vergleich!).

Und selbst außerhalb der Volksrepublik entdeckt er im chinesischen Kulturkreis keinen Anlass zur Hoffnung. Schmidt spricht abschätzig von der “Taiwan-Demokratie”, die vom Westen nur deshalb “aufgepäppelt” worden sei, um “den Kommunisten in Peking zu schaden”. Generell würde er für “Demokratie in einem Entwicklungsland keinen Cent in die Hand nehmen”.

Spätestens hier schlägt Ignoranz gegenüber historischen Fakten in genau jene “Besserwisserei” um, die Schmidt am Anfang seines Buches so wortreich bei anderen beklagt. Die Menschen auf Taiwan, die jahrzehntelang unter der Diktatur der nationalistischen Kuomintang zu leiden hatten, wissen erheblich besser als wir, welche bedeutsamen Fortschritte die Inselrepublik in Richtung Demokratie und Meinungsfreiheit gemacht hat. Aus dem Beispiel der friedlichen Demokratisierung Taiwans (und aus der starken demokratischen Bewegung in Hongkong) ziehen viele Intellektuelle in der Volksrepublik China die vielleicht größte Hoffnung für ihr eigenes Land.

Über die fortlaufenden Menschenrechtsverstöße in der Volksrepublik China verliert Schmidt wie viele andere deutsche Autoren von populären China-Büchern kein einziges Wort. Massenhinrichtungen, das chinesische Laogai-Zwangsarbeitersystem, die unerbittliche Verfolgung von Christen, Zwangsabtreibungen und willkürliche Verhaftungen, der Handel mit den Organen von Hingerichteten, kurz die ungeheuerliche alltägliche Gewalt einer Diktatur – sie kommt auf den 314 Seiten nicht vor. Schmidt hält sie in der Beurteilung der chinesischen Zukunftsperspektiven offenbar für eine Quantité négligeable. Dabei geht es bei all diesen Fragen noch gar nicht um parlamentarische Demokratie und Bürgerfreiheiten im westlichen Sinn, sondern allein um die allergrundsätzlichsten Naturrechte des Menschen.

Jegliche Kritik an der chinesischen Führung erledigt der Altbundeskanzler mit einer sehr einfachen rhetorischen Figur: Wer die heutige chinesische Führung kritisiert, kritisiert “die” Chinesen. Wer demokratische Rechte einfordert, demonstriert kulturelle Herablassung. Wer politischen Druck aufbaut, mischt sich in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates ein. “Die” Chinesen gestalteten ihr Land halt so, wie sie es wollten, schreibt Schmidt.

Aber wer sind “die” Chinesen? Was ist mit den chinesischen Bürgerrechtlern, mit den Angehörigen verfolgter Religionsgemeinschaften? Oder mit den Hunderttausenden von chinesischen Bürgern, die sich jedes Jahr mit Petitionen an ihre Regierung wenden? Was ist mit den Zehntausenden von Chinesen, die in der Diaspora leben und dort rege Diskussionen (zum Beispiel im Internet) über einen demokratischen Weg führen?

Wahrscheinlich begegnet Schmidt solchen Einwänden mit seinem alten Argument vom Unterschied zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethikern. Mögen die Gesinnungsethiker ruhig nach Demokratie rufen, den Verantwortungsethikern muss es vor allem um die Stabilität und weitere wirtschaftliche Entwicklung Chinas gehen. Der Altbundeskanzler kann sich bei diesem Argument auf viele Stimmen im Reich der Mitte stützen.

Die Angst vor dem großen Aufruhr verklammert heute die Führung der Kommunistischen Partei mit der neuen wirtschaftlichen Oberschicht und dem größten Teil der städtischen Bevölkerung. Selbst viele kritische Intellektuelle, die sich für eine Demokratisierung Chinas einsetzen, lassen dieses Argument gelten. Die sprichwörtliche Furcht vor dem großen Chaos (chinesisch: luan) speist sich aus den traumatischen Erlebnissen der neueren Geschichte, von der Taiping-Revolte im 19. Jahrhundert über den Bürgerkrieg zwischen Kommunisten und Nationalisten bis hin zur Kulturrevolution Maos.

Viele chinesische Intellektuelle wissen heute sehr genau, welch ein mörderischer Unmut sich in vielen chinesischen Dörfern nach Jahrzehnten brutaler Unterdrückung durch despotische Parteifunktionäre aufgebaut hat. Und sie fürchten, dass er sich eines Tages in einem Amoklauf irrationaler Gewalt entladen könnte. Die Sorge um die Stabilität Chinas, die Schmidt fortlaufend beschwört, ist also durchaus berechtigt. Zugleich benutzten die KP-Führer dieses Argument aber auch, um jede Kritik an ihrer Korruption und ihrer Gewaltherrschaft zu unterdrücken. “Jede Kritik an der Gegenwart kann als Rückfall in die Kulturrevolution denunziert werden”, schreibt beispielsweise der chinesische Wissenschaftler Wang Hui von der Qinghua-Universität.

Gleichzeitig verhindern die Machthaber in Peking auch jede öffentliche Auseinandersetzung über die wirklichen Ursachen der mörderischen Bewegungen, mit denen die Kommunisten das Land wiederholt selbst ins Chaos stürzten. Der “Sprung nach vorn” in den 50er-Jahren, der mehr Chinesen das Leben kostete als alle Säuberungen Stalins in der Sowjetunion zusammen, und die Kulturrevolution bleiben für die offiziellen Medien und den akademischen Diskurs im Reich der Mitte ein absolutes Tabu. Liu Xiaobo, der Präsident des unabhängigen chinesischen Pen, erwartet eine gewaltige Krise im Land, wenn die Lebenslügen der KP-Geschichtsschreibung weiterhin jegliche Moral im Land zersetzen. Menschen wie Liu argumentieren heute, wie dieses Beispiel zeigt, mit Konfuzius für die Demokratie – und gegen die scheinkonfuzianische Legitimationsideologie in Peking.

Genauso kann man Schmidts Hauptargument auch gegen ihn selbst kehren: Gerade wer ein überwältigendes Interesse an einem stabilen China hat, sollte im Dialog mit dessen Führung nicht nachlassen in der Forderung, die Menschenrechte zu beachten und mehr Meinungsfreiheit zu ermöglichen. Nur so lässt sich langfristig verhindern, dass sich der große Druck in der chinesischen Gesellschaft in einer gefährlichen Explosion entlädt. Dabei geht es nicht um Einmischung von außen, sondern um die Unterstützung der vernünftigen Forderungen, die längst in der chinesischen Gesellschaft selbst breit diskutiert werden.

Seit Jahrzehnten ist im chinesischen Kulturkreis ein breites Kaleidoskop von Ideen und Bewegungen zu beobachten, die sich für eine Überwindung der kommunistischen Herrschaft und für Demokratie einsetzen. Wie so oft in der chinesischen Geschichte sickern die subversiven Gedanken von der Peripherie des Reichs in sein Zentrum ein.

Für die Führer in Peking gelten alle Menschen im In- und Ausland, die sich ihnen widersetzen, als “schlechte Elemente”. Ian Buruma greift dieses Schlagwort in seinem Buch “Bad Elements: Among the Rebels, Dissidents and Democrats of Greater China” ironisch auf. Nur ein “demokratisches, repräsentatives System” könne auf Dauer die Stabilität Chinas garantieren, schreibt der renommierte Asien-Kenner.

Fünf Jahre recherchierte Buruma, um dieses Buch zu schreiben. Der Niederländer redete mit Hunderten von Menschen, die für ein “anderes China” stehen. Man möchte zu gern wissen, mit wie vielen von ihnen Helmut Schmidt gesprochen hat, bevor er sein Buch veröffentlichte.

BERND ZIESEMER ist Chefredakteur des Handelsblatts.

Nachbar China, Helmut Schmidt im Gespräch mit Frank Sieren, Econ/Ullstein, Berlin 2006.

Ziesemer, Bernd

31. Oktober 2006