Kundenvorteile schaffen Unternehmensvorteile

Wichtigster Zweck eines Unternehmens ist es, Leistungen für Kunden zu erbringen. Durch eine intelligente Kombination von Ressourcen gilt es, diese effizient zu erbringen. Gleichzeitig soll mit effektiven Leistungen ein optimaler Wertbeitrag für den Kunden geboten werden. Der Kundenvorteil (Wert für Kunden) besteht in seinem wahrgenommenen Nutzen/Mehrnutzen im Prozess der Zusammenarbeit und für die Leistung eines Anbieters. Der hier verfolgte Ansatz geht für den Kundenvorteil weiter als bisherige, weil sie…

  • nicht nur Kunden oder die Marktsegmente, sondern Communities und ihre Interaktion berücksichtigen.
  • nicht Produkte oder Sortimente, sondern integrierte Leistungssysteme in den Vordergrund stellen. Damit gilt es auch vermehrt, mögliche Kooperationen, virtuelle Unternehmen oder Markensysteme zu betrachten.
  • neue Nutzendimensionen bewusst berücksichtigen. Zusätzlich zur „traditionellen“ Bedürfnisbefriedigung müssen „Beiträge zur Problemlösung“, „emotionale Kundenwerte“ und „Erlebniswelten des Kunden“ einkalkuliert werden.

Kundenvorteile im Überblick:

Kundenvorteil Ziel Ansatz
1. Emotionsvorteil Der Kunde erlebt das Unternehmen als sympathisch und kompetent. Markenmanagement:
Positionierung; Emotions- und Fachkompetenz
2. Beziehungsvorteil Der Kunde kennt die wichtigsten Bezugspersonen und Unternehmen und kann ihre Fähigkeiten einschätzen. Management persönlicher Geschäftsbeziehungen:Personenvernetzung Anbieter und Kunde; Umgang mit persönlichen geschäftsbeziehungen in Organisationen; Beziehungsmanagement einzelner Führungskräfte und Mitarbeiter
3. Erklärungsvorteil Der Kunde kann die Leistung beurteilen. Kommunikationsmanagement:
Kundenintegration; Systemverkauf: Dokumentationen; Marktbearbeitung
4. Individualisierungsvorteil Die Leistung passt auf den Bedarf des Kunden. Leistungsmanagement:
Leistungsmodule, Kooperation mit Kunden
5. Entlastungs- und Sicherheitsvorteil Der Kunde delegiert Aufgaben an das Unternehmen und fühlt sich dabei sicher. Leistungsmanagement:
Outsourcing; nutzenorientierte Geschäftsmodelle
6. Qualitätsvorteil Die Leistungsqualität (Produkte, Prozesse, Services usw.) ist für den Kunden optimiert. EFQM und Qualitätsmanagement:
Total Quality Management und Zertifizierungen; Servicequalität; Beziehungsqualität
7. Innovationsvorteil Innovationen bereiten zukünftige Erfolge des Kunden vor. Innovationsmanagement:
Forschung und Entwicklung sowie Innovationsmanagement; Lead-User-Konzepte und Kundenintegration; Entwicklungszusammenarbeit mit Kunden
8. Geschwindigkeits- und Flexibilitätsvorteil Der Kunde bleibt beweglich. Prozess- und Zeitmanagement:
Abstimmung der Vorräte und Kapazitäten; vereinfachte Strukturen und Abläufe; Prozessmanagement und -differenzierung
9. Wirtschaftlichkeitsvorteil Der Kunde senkt seine Kosten und steigert seine Erträge. Kosten- und Nutzenmanagement:
Nutzenorientierte Preisgestaltung; Kostensenkung; Leistungsselektion
10. Koordinationsvorteil Interne und externe Schnittstellen werden für den Kunden optimal bewältigt. Internes und externes Koordinationsmanagement:
Organisation; Prozesse; Systeme; Teams zur Koordination

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