Kybernetik 1. Ordnung

Die Kybernetik 1. Ordnung verfolgt das Prinzips der Regelung im Management (z.B. beim Viable System Model von Stafford Beer). Es wird davon ausgegangen, dass die Regelstrecken “triviale Maschinen” sind, bzw. vom Regler versucht wird, sie zu “trivialisieren”.

Mit der Anwendung der Regelung geht häufig die Annahme der Beherrschbarkeit einher, d.h. man betrachtet die Regelstrecke als “triviale Maschine”.

Die Planungen und Analysen werden immer ausgefeilter, und man versucht zu berücksichtigen, dass alles mit allem irgendwie miteinander zusammenhängt und die Informationsüberflutung für das Management einzudämmen, aber man bleibt bei der Vorstellung der Steuerbarkeit und implementiert noch kürzere Feedbackschleifen, detaillierte Regelgrößen, noch feinere Sensoren und flexiblere Steuerungszentralen. Trotzdem werden geplante Ziele so gut wie nie realisiert.

Nach Heinz von Förster wird dem Lenkungssystem als “triviale Maschine” als Input eine Aufgabe mit einem Ziel gegeben, das mit den dafür notwendigen Handlungen selbständig erreicht wird. Die einzelnen Lenkungssubsysteme werden als deterministisch angesehen.

Ebenso basieren die ersten Ansätze von Hans Ulrich auf dieser Sichtweise, bei denen der Manager die Unternehmung gestaltet und diese dann nach seinen Vorstellungen funktioniert. Mit Aufkommen der Kybernetik 2. Ordnung erweitert auch Ulrich sein Managementverständnis dahingehend, dass die Gestaltungsmaßnahmen des Managements als Festlegung allgemeiner Regeln, in deren Rahmen sich die Unternehmung entwickeln kann, betrachtet wird.

Ein Gedanke zu “Kybernetik 1. Ordnung

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